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Die Waterloo-Medaille von 1815

Am 18. Juni 1815 wurde Napoleon I. in der Schlacht von Waterloo von englischen und preußischen Truppen unter Führung der Marschälle Wellington und Blücher besiegt und endgültig überwunden.

Als Truppenkontigent der englischen Armee waren auch nassauische Regimenter, die noch nach der Völkerschlacht bei Leipzig (Oktober 1813) zwangsweise auf der Seite der Franzosen gekämpft hatten, am Kampf und Sieg bei Waterloo beteiligt. Sie haben mit anerkannter Tapferkeit gefochten und hohe Verluste erlitten.

Nachdem die nassauischen Soldaten noch einige Monate vor Paris gelegen hatten, kehrten sie größtenteils gegen Ende des Jahres in die Heimat zurück. Am 28. Dezember 1815 zogen das 1. und 3. Regiment mit den eroberten Kanonen in Wiesbaden ein: das 2. Regiment war schon vorher in niederländische Dienste nach Holland verlegt worden.

Den Heimkehrern wurde nach einer Parade am folgenden Tage die von Herzog Friedrich August gestiftete Waterloo-Medaille verliehen. Sie zeigt auf der Vorderseite einen Friedensengel, der einem Krieger den Siegeskranz aufsetzt und die Umschrift: DEN NASSAUISCHEN STREITERN BEY WATERLOO DEN 18. JUNI 1815. Auf der Rückseite ist das Kopfbild des Landesherren mit der Umschrift: FRIEDRICH AUGUST HERZOG ZU NASSAU geprägt. Die Medaille wurde von den Inhabern mit Stolz getragen, und die Waterlookämpfer standen neben den "Spaniern" bei der nassauischen Bevölkerung in hohem Aufsehen (die nassauischen Regimenter waren bis Dezember 1813 an dem Feldzug der französischen Truppen in Spanien beteiligt, sie wurden deshalb später "Spanier" genannt).

In Breitscheid ist eine Waterloo-Medaille heute noch vorhanden. Poststellenleiter Paul Thielmann bewahrt sie auf als Andenken an seinen Urgroßvater Johannes Thielmann, der vor 150 Jahren in der Entscheidung Schlacht gegen Napoleon mitgekämpft hat.

Soweit Ernst Henn mit seinen Berichten.
Die Waterloo-Medaille ist auch nach dem Tod von Paul Thielmann noch vorhanden:
Sein Sohn Klaus Thielmann verwahrt diese im Gedenken an seinen Ur-Urgroßvater nach wie vor treulich.

Bearbeitet von Manfred Thielmann, Breitscheid-Erdbach

 

 

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zitiert aus dem "Herborner Tageblatt"

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