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Erdgeschichte

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Die Arbeiten am Überraschungsloch

In der vorigen Ausgabe der "Breitscheider Nachrichten" habe ich den Lesern einen Erlebnisbericht der Höhlenforscher vom Aufschluss der Kolb-Spalte an der Kirchstraße in Breitscheid übermittelt. Darin schilderten die jungen Männer von der Speläologischen Arbeitsgemeinschaft Hessen e.V. (SAH) ihre Bemühungen, letztlich aber auch ihren Erfolg beim Erschließen dieser großen Spalte im Garten von Gunter Kolb.

Die Arbeiten zum Aufschluss dieser Spalte geschahen teilweise im Blickpunkt der Öffentlichkeit bzw. das Ergebnis dieser Arbeiten kann heute nach Rücksprache mit dem Hausbesitzer in Augenschein genommen werden.

Ganz anders ist dies beim "Überraschungsloch" der Fall. Hier wurde fernab der Öffentlichkeit gearbeitet, selbst viele Mitglieder der SAH kennen diese Spalte nicht, und die Lage des Überraschungslochs ist auch vielen Einheimischen nicht bekannt. Dieser Tatbestand ist den Entdeckern und Gräbern sogar recht lieb, denn nur so kann diese Spalte ohne "wilde" Aktivitäten und ungewünschtes Eindringen weiter erschlossen werden. Nur so viel zur Lageschilderung: Das Überraschungsloch befindet sich oberhalb der Steinkammern und wurde rein zufällig bei einer Begehung im Jahre 1988 durch die Höhlenforscher entdeckt.
Man begann sofort mit den Aufschließungsarbeiten und der Erforschung dieser Spalte, ohne aber so recht weiterzukommen.

Für 1989 hatten sich die Höhlenforscher einiges vorgenommen, man wollte dem Geheimnis dieser Spalte auf den Grund kommen.
Michael Buchhold, einer der eifrigsten in der SAH, war an den Arbeiten im Überraschungsloch dabei und schildert uns das Geschehene wie folgt: "1989 war das Überraschungsloch einer unserer Grabungsschwerpunkte. Es wurde versucht, einen Grabungstermin pro Monat zu veranstalten. Das gelang nur teilweise, da einige Termine nicht zustande kamen oder mangels Masse nicht viel gearbeitet werden konnte. Trotzdem ist unsere Arbeit von Erfolg gekrönt. Dank des tatkräftigen Einsatzes besonders unserer neuen Mitglieder wurde aus dem 6-Meter-Loch eine respektable Höhle. Damit sich auch Mitglieder, die die Höhle noch nie gesehen haben, ein Bild machen können, habe ich Gedächtnis-Skizzen gezeichnet. Eine richtige Vermessung muss natürlich noch folgen!

Eine Raumbeschreibung: Man betritt das Überraschungsloch durch die kleine Einbruch-Doline und rutscht ca. 6 m auf Lehm und Erde nach unten. Dort setzt sich die Höhle im rechten Winkel nach links fort. An dieser Stelle kann man den Boden etwas tiefer legen und auch eine Grabung nach rechts könnte lohnen. Nun muss man auf Knien durch einen aufgegrabenen Schluf kriechen. Nach ca. 2 m geht es links nach unten und rechts einen Meter nach oben in den Schlot. Er hat eine Grundfläche von ca. 1,5 qm und ist etwa 6 m hoch. Damit reicht er fast bis zur Erdoberfläche. Durch die große Umsicht aller bisherigen Besucher konnten seine mit reinweißem Oberflächensinter bedeckten Wände sauber gehalten werden. Er ist das derzeitige Kleinod der Höhle. Sein Boden und der Lehm davor sollten entfernt werden, da sich dahinter weitere Hohlräume befinden dürften.

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