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Heute möchte ich den Leserinnen und Leser der "Breitscheider Nachrichten" zwei Kurzgeschichten in Erfahrung bringen, die Ernst Henn im Oktober 1964 für die "Heimatblätter zur Pflege und Förderung des Heimatgedankens" geschrieben hat.
Die erste Kurzgeschichte passt zur Veröffentlichung in der Nr. 45 der "Breitscheider Nachrichten" vom 11. November 1994, wo vom "sterbenden Handwerk" (Das Ende der Häfnerei in Breitscheid) berichtet wurde. In der zweiten Kurzgeschichte erklärt uns Ernst Henn einen Begriff, den wir heute nicht mehr kennen und der uns fremd vorkommt, obwohl er noch gar nicht so lange aus dem Sprachschatz der Westerwälder Dörfer verschwunden ist.
Beide Geschichten zeigen uns recht deutlich, mit welcher Akribie Ernst Henn in alten Unterlagen sucht, bis er die Erklärung für eine Sache findet. Und seine Veröffentlichungen sind dann von einer hohen Wahrscheinlichkeit, weil er in langwieriger Arbeit alle Quellen durchforstet hat und aus deren Studium das wirkliche Geschehen berichten kann.
Hier die beiden Berichte:

Frühe Auswanderer

Zwei volle Jahrhunderte ist die Familie, die Johannes Benner aus Koden in Hessen mit einer verwitweten Breitscheiderin im Jahre 1764 gründete, jetzt in Breitscheid ansässig und nicht nur dem Dorfe, sondern auch bis in die jüngste Zeit dem Häfner- oder Töpferhandwerk treu geblieben.

Nicht so bodenständig war der Bruder des Breitscheider Stammvaters Benner, der schon zwölf Jahre früher als dieser in Breitscheid die Töpferscheibe drehte und auch hier seine Ehefrau fand. Ihn zog es in die weite Welt, obwohl er als Häfner in Breitscheid sein Brot hätte finden können. Wir lesen im Kirchenbuch:

"1752, den 7. May sind Johann Henrich Andreas Benner seel. aus Koden in dem Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischen gebürtig, Ehel. nachgelasener Sohn, seines Handwercks ein Häfnergesell, und Anna Margaretha, Johann Jost Stahls seel. von Breitscheid Ehel. nachgelasene Tochter. Zum erstenmahl proclamiret und den 23. ejusdem darauf copuliret worden. Beyde sind nebst der Mutter und geschwister von hier ab in neu Engeland (Amerika) gereißet."

Ob die Auswanderer im fernen Lande ihr Glück gefunden haben,weiß heute niemand mehr.

Der "Winkof" >>

 

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zitiert aus dem "Herborner Tageblatt"

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