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Erdgeschichte

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Geschichte der Entdeckung und Erschließung des Höhlensystems "Herbstlabyrinth - Adventhöhle"

II. Fund von Höhlenbärknochen

So war ich am Vormittag des 31. Oktober 1993 im Archiv beschäftigt, als ich das Zuschlagen der Eingangstür zum Dorfgemeinschaftshaus hörte. Die Ausstellung befand sich im Foyer und Eingangsbereich des DGH. Ich ging nach unten und traf dort auf einen jungen Mann und eine junge Frau, die angestrengt in die Vitrine schauten, in der sich die Höhlenbärknochen aus der Fundstätte "Stollenhöhle" befanden. Ich sah auch, dass der junge Mann einen Gegenstand, den er zuvor in der Hand gehalten hatte, in seine Jackentasche steckte.

Da ich neugierig geworden war, fragte ich, wer sie sind und was sie hier suchen (es war keine Öffnungszeit). Der junge Mann stellte sich als Manfred Lupp aus Breitscheid vor (Sohn von Walter und Ruth Lupp) und die Begleiterin war seine Freundin. Beide erzählten mir dann ohne Umschweife, dass sie sehen wollten, ob ein Fundgegenstand, den der junge Mann in der Tasche hatte, identisch mit den Höhlenbärknochen in der Vitrine sei. Das war der Fall, wie ich unschwer erkennen konnte. Ich habe weiter gefragt, wie sie an diese Knochen gekommen sind und beide berichteten mir dann, dass sie auf der Suche nach Kristallen auf dem Breitscheider Feld diese Knochen, z.T. noch im Kalkstein eingeschlossen, gefunden haben. Dort würden noch viele solcher Knochenreste liegen (Kalzit-Kristalle sind oft im Kalk eingeschlossen und ein begehrtes Objekt von Sammlern, die sich nach Arbeitsende und an Wochenenden am und im Kalksteinbruch Medenbach tummeln).

Am selben Nachmittag noch begab ich mich mit meiner Frau zu der angeblichen Fundstelle (vom westlichen Steinbruchrand an ca. 100 m in Richtung Breitscheid) und wir fanden nach kurzem Suchen (das Auge musste sich erst auf die kleinen Knochenstücke im Gestrüpp der aufgelassen Äcker einstellen) eine Menge solcher Höhlenbärknochen-Brekzien. Bald hatten wir eine Plastiktüte gefüllt und begaben uns auf den Heimweg.

Noch am selben Abend rief ich Dr. Walter Tanke an seinem Wohnort in Holzwickede an und teilte ihm mein Erlebnis vom Vormittag und die Funde vom Nachmittag mit.

  1. Vorwort
  2. Fund von Höhlenbärknochen
  3. Entdeckung einer Höhle
  4. Erforschung des Höhlensystems
  5. Erschließungsplanung für die Schauhöhle
  6. Aufschluss der Schauhöhle
  7. Eröffnung der Schauhöhle
  8. Höhlenführung und -besichtigung
  9. Informationen zum Herbstlabyrinth-Adventhöhle-System

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zitiert aus dem "Herborner Tageblatt"

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