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geschichtsübersicht
Die Ortschronik von Reinhard Kuhlmann


(Seite 108)

der hohlen herr gehet, das (daß) wir Breidscheider nitt in der Hecken und die Erba =
cher nichts auff dem feld zuthun haben.- Die Koppellhudt belangend so wir Breid =
scheider und Erbacher zu sahmen zubehüden haben (in unserer Einfahrt) gehet ahn dem
Liebstein ahn hienauff, auff das Kirchenstück daruff ein steinhauff, in welchem
ein baum stehet, von dem baum förters auf Grimmellwiesen zu, und obig der
Grimmellwiesen die Heselln und Heckenstreuch bis zum Fuchsloch oberhalb den Ir =
len biß ahn Fahrweg (Weg nach Gusternhain) so gerad über den bienbeuell ( Bie =
nenhügel ) herab gehet, bis in Aspenstruth, nun ist dieß die scheidung, diese Zei =
chen erstlich ein Creutz bey dem Fuchsloch, dass zweite bey dem brommersberg
Ecken bey einer Salnwiden, das dritte obig dem blacken das viertte auff bien =
beuel, das Fünfte ahn Aspenstrut, das Siebende und letzte auff der Höhe".
(Siehe hierzu die Zeichnung in den Prozeßakten Seite 77-78 von der wir eine Nach =
bildung hier beigeklebt haben). *)

1660 schenkte die Gemeinde der Pfarrei die Wiese in Breitstruth, "weil sie an Wieswachs
arm" sei.- Die Waldungen der Pfarrei bestanden aus 4 Hecken, die sich im Hühnergestell
befanden. Sie scheinen zwischen 1641 u. 1678 an die Gemeinde abgetreten worden zu
sein, wogegen diese die Verpflichtung übernahm, dem Pfarrer das nötige Holz zu
liefern.
     1664 Beschwerde des Pfarrers Ludovici gegen den Heimberger Thönges Groß
(Staatsarchiv Wiesbaden, Abt. 171, B. Nr. 452 II)
Demnach pp (wegen Platzmangels hier siehe Anfang Seite 409)

*) 1666. Daß sich nach dem groß. Prozeß das Verhältn. Zwischen den Familien der
streitenden Heimberger beider Gemeinden wieder zu einem freundschaftl. gestaltet
hat, geht aus einer Eintragung im Schönb. Kirchenbuch hervor: Joh. Jost Groß, der
Sohn des Breitsch. Heimb. Thönges Gr., schließt die Ehe mit der Tochter Magdalene,
des Heimbergers Johann Moller von Erdbach.
(Aus Dr. Fritz Groos "Nachrichen über die Familie Groos von Breitscheid.)

Anmerkung . Dr. Fritz Groos war noch in 1970 zu Besuch in Breitscheid und mit meinem Vater Ernst Henn in unserem Haus verabredet, mein Vater hat an dem Stammbaum der Familie Groos mitgearbeitet, Dr. F.Groos war damals der Chef der Fa. E Merck OHG in Darmstadt. Nach 1964 waren noch Familienmitglieder außer Dr.F.Groos, Barbara Groos, und Peter Merck, im Unternehmen tätig.

Die Seiten 37 und 38 der Breitscheider Ortschronik habe ich bewusst als letztes abge = schrieben, denn es waren für mich die schwierigsten Seiten, was die Lesbarkeit betrifft. Sicher haben sich dadurch auch Fehler eingeschlichen, der Leser mag sie sich selbst ver = bessern , weil er die Lesbarkeit der deutschen Schrift, besser als ich beherrscht.

aus der alten Handschrift übersetzt durch Hans Henn

seite-107 - seite-109

 

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zitiert aus dem "Herborner Tageblatt"

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