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Streitigkeiten zwischen Breitscheid und Erdbach

1507, Mittwoch nach Epaudi ( 19. Mai ) hält Graf Johann -v- von Dillenburg persönlich einen Augenschein (Besichtigung an Ort und Stelle) und scheidet Breitscheid und Erdbach wegen Streitigkeiten aus Weidgang u. Viehtrieb.

Im Einzelnen setzt der Graf fest: Breitscheid soll die Weide unter dem Dorfe brauchen bis an die "steinen kamer", und zum dritten Jahr, wenn das "Hoefelt" nach Schönbach (?) brach liegt, soll Erdbach den Breitscheidern den Weg um die "steinen kamer sonder ihren Schaden gönnen" (d.h. den Viehrieb gestatten, soweit es Erdbach nicht schadet.- Die von Erdbach sollen herauf nach Breitscheid mit ihrem Vieh treiben und weiden von Steinkammern an "uff der seiten heruß genant das Fuylfelt (Faulfeld) alles bis nach der Aspenstrüet sofer als Breitscheid" die Weide mit ihnen braucht. Doch darf Erdbach die eingezäunten und gehegten Wiesen nicht beweiden. - Wenn das "Fuelfeld" nach der Ernte frei von Frucht ist, soll erst Breitscheid 8 Tage allein und dann beide Gemeinden 8 Tage zusammen die Stoppeln hüten. - Auf der andern Seite von Erdbach herauf an dem "Karrenberg" anfangend nach der "breiten Struet" und fort die Scheidung hinauf als zwischen Medenbach und Breitscheid getedingt, zu dem "langen Baueme" zu, fort zu dem "Appelbaume", vor dem "Entenpuel" zu und weiter fort zu der "Muer" uf dem hohen Reyne vß bis in Fegerhen hane (=Wäldchen, am Rande als "Degenhan" bezeichnet; "Fegern Clais" war 1457 Familienname hier), den sie samtlich (d.h. zusammen) unserm gn. Herrn verzinsen. -

Weiter soll Erdbach nicht die Weide brauchen, auch ohne Schaden der Breitscheider an Saat und Frucht. - Und wenn das Feld zwischen gedachten Malen Frucht trägt und die Ernte ab ist, soll erst Breitscheid die Stoppeln 8 Tage allein, dann mit Erdbach zusammen hüten, ausgenommen die Wiesen ober Breitscheid bis an das Buchwäldchen, die gehegt werden.

( Der Graf läßt den Vertrag in Form zweier ausgeschnittener Zettel fertigen und jeder Gemeinde ein Exemplar zustellen)

(VII. A. D. A = St. - Archiv Wiesbaden, Urkundenabschriften) und in E 699, Blatt 1

Vorerst ein Ende der Abschriften !!!!

Es wurden im Archiv noch Dokumente gefunden und abgelichtet, so das die Seiten 81 - 82 und 354 - 355 auch noch hier ihre Niederschrift finden.

Übersetzung der Seite 45 durch Hans Henn

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