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Tongrube - Geologie

Unter den Formationen, die Deutschlands Oberfläche zusammensetzen, ist wohl kein Gebiet so reich an Mineralien manigfaltigster Art, als die südwestliche Ablagerung des Tertiärs und wiederum eine der bedeutendsten, der Westerwald. Die engere Begrenzung des Westerwälder Tonbezirks bildet im Westen der Rhein, im Süden die Lahn und im Osten die Dill. Im Norden reichen die Tonvorkommen bis in die Gegend von Breitscheid -Langenaubach.

bitte anklicken

Die erste bergbaulich aufgeschlossene Gruppe des Tonbeckens liegt bei Siershahn. Sie reicht nach Westen bis zum Rhein und nach Osten bis Ruppach - Goldhausen bezw. Langendernbach. Die zweite Gruppe liegt bei Mengerskirchen und die dritte im Ulmtal; sie reicht in der nördlichen Verlängerung bis Breitscheid - Langenaubach.

Nach Scherben-funden wurde in der Gegend von Siershahn schon in der frühen Hallstattzeit (etwa 1000 v.Chr.) Ton gegraben. Der Breitscheider Ton fällt ebenfalls in das Tertiär. Er lagert hier über dem Kalkstein und zieht sich im Halbkreis um das Dorf, während das Dorf selbst direkt auf Kalkfelsen steht. Bei etwa 470 m Über NN ist das Ausgehen des Tones in Breitscheid feststellbar, d.h. er ist in Breitscheid unterhalb dieser Höhenlage nicht nachgewiesen. Der erste Querschlag des Phönixstollens unserer Braunkohlengrube mit dem Sprengstoffraum Nr. 2 steht vollkommen in Ton. Bei 250 m ab Stollenmundloch fällt der Ton im Phönixstollen in die Sohle ein und liegt ab diesem Punkt unter der Grubensohle. Etwa auf der Höhe von 470 m breitet sich der Ton nach Norden (Richtung Langenaubach) und nach Süden (Richtung Ulmtal) durch den ganzen Berg hindurch aus. Diese Ausbreitung findet ihre Bestätigung durch Bohrungen in der eigenen Braunkohlengrube unterhalb des Kohlenlagers, durch Bohrversuche der Rheinischen Stahlwerke im Jahre 1920 in Waldaubach und Rehe sowie durch Bohrungen von Hoesch im Quarzitbruch "Hohebühl", Langenaubach.

Der Ton ist überlagert von tertiären Braunkohlenschichten Und vulkanischem Basalt. In dem jetzigen Abbaugebiet unserer Tongrube befinden sich keine Überlagerungen durch Kohlen. Hier ist durch tektonische Einwirkungen und Abspülungen die Kohle in grauer Vorzeit abgetragen worden.


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aus: Schrift zum 50jähr. Jubiläum

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zitiert aus dem "Herborner Tageblatt"

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