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Wasserversorgung.

Das Einrutschgebiet der Tongrube I verläuft hart an einer Zuleitung der Gemeindewasserleitung aus "Hickenhain". Es muss damit gerechnet werden, dass eines Tages durch fortschreitende Arbeiten im Stollenbetrieb der Tongrube dieser Zuleiter zu Bruch geht und von dem Werk in irgend einer Weise Ersatz für die ausfallende Wassermenge geschafft werden muss.

Ein solcher Ausweg wurde bei dem Bau des Phönixstollens (1931 - 1936) gefunden. In einem stark wasserhaltigen unverritzten Feldesteil der Braunkohlengrube wurde hart an dem Hauptförderstollen ein Überbruch gehauen und eine Strecke aufgefahren. Diese Strecke wurde als Wasserreservoir ausgebaut. Gleichzeitig wurde am Stolleneingang des Phönixstollens eine bombensichere sinnvolle Wasserverteilungsanlage geschaffen, die ein besonderes Verdienst des verstorbenen Dr.-Ing. Friedrich Schick ist. Die Wasserleitung von dem Wasserreservoir zur Verteilungsstelle verläuft durch Rohrleitung unter dem Fördergleis des Kohlenstollens.

Die geschaffene Wasserleitung gestattete es dem Werk, auch die Gemeinde Breitscheid, die sehr unter Wassermangel litt, ohne dass die Gemeindewasserleitung bis jetzt durch unsere Grubenbetriebe beeinträchtigt worden ist, mit Wasser zu versorgen. Die Wasserversorgung an die Gemeinde Breitscheid erfolgte auf Grund eines Vertrages vom 14.10.1935.

Vor Belegung des Flugplatzes Breitscheid trat an die Luftwaffe ebenfalls die Frage der Wasserversorgung heran. Bei einem täglichen Verbrauch von ca. 100 cbm Trinkwasser, mit dem die Luftwaffe rechnete, konnte die bestehende Wasserleitung aus dem Phönixstollen als nicht ausreichend angesehen werden. Das Werk entschied sich daher für die Anlage einer weiteren Wasserleitung aus dem im Jahre 1936 stillgelegten Heinrichstollen (oberen Stollen). Diese Arbeiten wurden in gemeinschaftlicher Arbeit mit der Luftwaffe ausgeführt, d.h. die Rohrleitung, Ventile und sonstige Armaturen lieferte die Luftwaffe, während die Arbeit, mit der gleichzeitig auch das Verfüllen des alten Heinrichstollens verbunden war, von uns ausgeführt wurde. Da der Heinrichstollen verfüllt werden musste, wurde eine besondere Verbindung mit dem neuen Phönixstollen geschaffen, sodass das Wasserreservoir des Heinrichstollens jederzeit befahren werden kann. Die Wasserversorgung an den Reichsfiskus (Luftfahrt) erfolgte auf Grund eines Vertrages vom 21. bezw. 25.8.1939. Die ungewöhnliche Trockenheit des Jahres 1947 hat bewiesen, dass durch die geschaffene Wasserversorgungseinrichtung die Wasserversorgung des Werkes und der Gemeinde Breitscheid auch in ungünstigen Zeiten ausreicht.-

aus: Schrift zum 50jähr. Jubiläum


Der Roman "Erdrecht" von Fritz Philippi als.pdf

 

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zitiert aus dem "Herborner Tageblatt"

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